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Erstgespräch

Ratgeber · Website und ShopWas kosteteine Website fürkleine Unternehmen?

Baukasten, Freiberufler oder Agentur: was die Wege kosten, wovon der Preis abhängt, was in rund 4.000 Euro bei mir alles steckt und woran du ein gutes Angebot erkennst.

Tim Meyningmann, Inhaber von MEYNEXA Marketing & Business Consulting in Minden
Tim MeyningmannInhaber MEYNEXA, Minden · 8 Minuten Lesezeit
Kurz gesagt

Selbst gebaut mit einem Baukasten kostet eine Website rund 10 bis 30 Euro im Monat, dazu deine eigene Zeit. Eine Website für ein kleines Unternehmen vom Profi liegt laut gängigen Marktübersichten meist zwischen 3.000 und 8.000 Euro.1 Bei mir liegt eine Website mit fünf bis sieben Seiten als Richtwert bei rund 4.000 Euro, den genauen Festpreis nenne ich nach dem Erstgespräch. Darin stecken Personas, ein Aufbau nach Verkaufspsychologie, Texte, SEO und Lesbarkeit für KI-Suchen, einheitliche Mailvorlagen, ein funktionierendes Backend und eine Prüfung mit Personas vor dem Start. Dazu kommen Domain und Hosting, entweder bei mir oder dort, wo deine Seite schon liegt. Beides ist bei mir keine Pflicht, genauso wenig wie eine laufende Betreuung.

„Was kostet eine Website?“ ist die Frage, die ich vor fast jedem Auftrag höre. Die ehrliche Antwort lautet: zwischen ein paar Euro im Monat und mehreren zehntausend Euro. Das hilft dir allerdings nicht weiter. Deshalb steht hier, wovon der Preis abhängt, was die üblichen Wege kosten, was in meinem Preis steckt und woran du ein gutes Angebot erkennst.

Eine amtliche Statistik zu Website-Preisen gibt es nicht. Die Zahlen unten stammen aus Marktübersichten von Ratgeberseiten und Agenturen, ich nenne jeweils die Quelle.

Drei Wege zur Website und was sie kosten

WegKostenDeine eigene ArbeitPasst, wenn …
Baukasten, selbst gebautrund 10 bis 30 € im Monat2alles: Texte, Bilder, Aufbau, Rechtstexte, Pflegedu Zeit hast, gern selbst gestaltest und eine einfache Visitenkarte im Netz reicht
FreiberuflerStundensätze meist 60 bis 80 €1Inhalte liefern, Rückmeldungen gebendu einen festen Ansprechpartner willst und kein großes Team brauchst
Agenturin Großstädten oft 100 bis 250 € pro Stunde1Abstimmungen, Freigabenes um viele Seiten, mehrere Sprachen oder eigene Funktionen geht

Für eine Website mit fünf bis zehn Unterseiten nennt die Marktübersicht von Dr. Web 3.000 bis 8.000 Euro, eine einfache Seite mit nur einer Seite liegt bei 1.500 bis 2.500 Euro.1 Ob ein Freiberufler oder eine Agentur dahintersteht, entscheidet vor allem über den Stundensatz.

Der Baukasten wirkt am günstigsten, ist es aber nur, wenn deine eigene Zeit nichts kostet. Wer drei Wochenenden an Texten, Bildern und Impressum sitzt, bezahlt mit Stunden, die im Betrieb fehlen. Dazu kommen Grenzen, die man oft erst später bemerkt:

  • SEO und KI-Suche. Je nach Anbieter lassen sich Seitentitel, strukturierte Daten, Ladezeit oder Dateien für KI-Suchen nur eingeschränkt oder gar nicht selbst einstellen. Das bremst, wenn die Seite bei Google und in ChatGPT gefunden werden soll.
  • Funktionen. Viele Baukästen erlauben nur die Erweiterungen, die der Anbieter selbst anbietet. Fehlt etwas, gibt es oft keinen Weg drumherum.
  • Anbindungen. Schnittstellen zu deiner eigenen Software oder den Werkzeugen, die du im Betrieb nutzt, etwa Warenwirtschaft, Buchhaltung, Newsletter oder Kalender, fehlen je nach Anbieter oder kosten extra.
  • Umzug. Wer später wechseln will, kann die Seite oft nicht einfach mitnehmen und baut sie neu.

Bei einer eigenen Website bereite ich diese Anbindungen auf Wunsch vor oder verbinde sie direkt, so dass auch die Abläufe im Hintergrund funktionieren: Eine Anfrage landet dort, wo du sie bearbeitest, eine Bestellung dort, wo du sie verbuchst. Für den Anfang ist ein Baukasten trotzdem ein guter Weg, wenn eine einfache Visitenkarte im Netz reicht.

Wovon der Preis abhängt

  • Seitenzahl. Eine Startseite mit Kontakt ist etwas anderes als zehn Seiten mit Leistungen, Referenzen und Fragen.
  • Texte. Lieferst du fertige Texte, oder sollen sie geschrieben werden? Gute Texte sind oft der größte Teil der Arbeit.
  • Bilder. Eigene Fotos, Bilder aus einer Datenbank oder ein Fotoshooting machen einen spürbaren Unterschied.
  • Gestaltung. Eine fertige Vorlage ist schneller, eine eigene Gestaltung nach deiner Marke passt besser und hebt dich ab.
  • Funktionen. Kontaktformular gehört dazu. Terminbuchung, Mehrsprachigkeit oder ein Onlineshop kosten mehr.
  • Was nach dem Start passiert. Hosting, Sicherungen, Updates und kleine Änderungen sind laufende Kosten, keine einmaligen.

Warum eine Website bei mir rund 4.000 Euro kostet

Ein Preis sagt wenig, solange nicht klar ist, was drinsteckt. Eine Website, die nur gut aussieht, bringt keine Anfragen. Deshalb baue ich jede Seite so, dass sie Besucher von Anfang an zu einem Kauf oder einer Kontaktaufnahme führt, ohne dass du danach erst nachbessern musst. Hier die Arbeit, die in einer typischen Website für einen kleinen Betrieb steckt, mit fünf bis sieben Seiten, also Start, Leistungen, Über uns, Referenzen, Kontakt, Impressum und Datenschutz.

  1. Erstgespräch und Analyse. Was verkaufst du, an wen, und was machen deine Mitbewerber? Ohne diese Grundlage wird die Website hübsch, aber sie verkauft nicht.
  2. Personas. Ich arbeite heraus, wer deine Kunden sind: was sie suchen, was sie zögern lässt und was sie überzeugt. Für jede wichtige Kundengruppe entsteht eine Persona, an der sich Aufbau, Texte und später die Prüfung ausrichten.
  3. Brand Kit. Farben mit geprüftem Kontrast, Schriften, Logo-Regeln und Tonfall in einem Dokument, das dir gehört und das jede Druckerei weiterverwenden kann.
  4. Aufbau als Funnel. Jede Seite hat ein Ziel und führt Schritt für Schritt dorthin: erst verstehen, was du anbietest, dann Vertrauen durch Beispiele und Antworten auf Einwände, dann ein klarer nächster Schritt. Das ist angewandte Verkaufspsychologie, damit die Seite organisch funktioniert, also auch ohne Werbebudget.
  5. Texte. Geschrieben für deine Besucher, so dass sie in wenigen Sekunden sehen, was du anbietest, wie es abläuft und was es ihnen bringt.
  6. Gestaltung und Technik. Ohne Baukasten, schnell geladen, am Handy genauso gut wie am Computer, mit einem funktionierenden Backend: Anfragen kommen per Mail an und werden zusätzlich gespeichert, damit keine verloren geht.
  7. Einheitliche Mailvorlagen. Die Benachrichtigung an dich und die Eingangsbestätigung an deinen Kunden kommen im Auftritt deiner Marke, nicht als grauer Standardtext.
  8. SEO, GEO und Lesbarkeit für KI. Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten, eine Datei für KI-Suchen wie ChatGPT, Eintrag in der Search Console und auf Wunsch ein eingerichtetes Google-Unternehmensprofil. Die Seite geht damit von Anfang an vorbereitet an den Start.
  9. Live-Vorschau. Meist schon ein bis vier Tage nach Vertragsabschluss bekommst du ein bis zwei Vorschau-Versionen zum Anklicken, oft eine dezentere und eine lebhaftere. Du öffnest sie am Handy und am Computer, entscheidest dich für eine Richtung und kannst ändern lassen, bevor etwas öffentlich wird.
  10. Prüfung mit Personas. Vor dem Livegang geht jede Persona die Seite nach einem festen Prüfprotokoll durch: Versteht sie sofort, was angeboten wird? Findet sie den Weg zur Anfrage oder zum Kauf? Wo zögert sie? Jede gefundene Schwachstelle wird behoben, bevor die Seite öffentlich wird.
  11. Rechtstexte. Impressum, Datenschutzerklärung und ein Cookie-Hinweis, der nur das lädt, wozu deine Besucher Ja sagen. Ich erstelle sie nach bestem Wissen und auf dem aktuellen Stand, das ist aber keine Rechtsberatung. Die verbindliche Prüfung durch einen Rechtsanwalt liegt bei dir.
  12. Livegang und Technikprüfung. Jede Seite, jedes Formular und jeder Knopf wird am Handy und am Computer geprüft, bevor die Domain umgestellt wird.

Das alles zusammen ergibt bei einer typischen Website einen Richtwert von rund 4.000 Euro. Der genaue Preis hängt vom Umfang und Aufwand ab und stellt sich im Erstgespräch heraus. Danach steht er im Angebot, als Festpreis, und ändert sich nicht, weil ein Termin länger dauert oder eine Rückmeldung mehr kommt.

Nicht im Richtwert enthalten sind ein Fotoshooting, Werbeanzeigen und das Budget dafür, die rechtliche Prüfung durch einen Anwalt sowie die laufenden Kosten für Domain, Hosting und Betreuung. Domain und Hosting können bei mir oder bei deinem bisherigen Anbieter liegen, die Betreuung buchst du nur, wenn du sie willst. Alles davon bekommst du auf Wunsch dazu, mit eigenem Preis im Angebot.

Und ein Onlineshop? Den baue ich auch, auch mit vielen Produkten, Varianten und Sets. Ein Shop ist aber deutlich mehr Aufwand als eine Website: Produktseiten, die verkaufen, Warenkorb und Kasse ohne Hürden, Versand, Zahlungsarten, Rechtstexte für den Verkauf und auf Wunsch die Anbindung an Warenwirtschaft und Buchhaltung. Deshalb liegt er über dem Richtwert, der Preis richtet sich nach der Zahl der Produkte und Funktionen und steht nach dem Erstgespräch als Festpreis im Angebot. Wie so ein Shop aussieht, zeigt meine eigene Marke Dog Emporio.

Was eine Website jedes Jahr kostet

  • Domain: meist 10 bis 20 Euro im Jahr.2
  • Hosting: bei einfachen Paketen am Markt wenige Euro im Monat, mit Betreuung entsprechend mehr.2 Bei mir kostet das Hosting 180 Euro im Jahr, also 15 Euro im Monat, inklusive der Sicherheitsausstattung, die auf meinem Server für jede Website gleich ist: Server in Frankfurt, eigene Umgebung je Website, Zertifikat, Firewall, tägliche Sicherung, Updates und Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
  • Pflege und Updates: Wartungsverträge liegen laut Marktübersicht meist bei 30 bis 150 Euro im Monat.1 Bei WordPress-Seiten gehören regelmäßige Updates dazu, sonst wird die Seite zum Sicherheitsrisiko.

Bei mir ist nichts davon Pflicht. Domain und Hosting können bei mir auf meinem Server in Frankfurt liegen, für 15 Euro im Monat, oder dort bleiben, wo deine Seite heute schon liegt. Auch die Betreuung ist freiwillig: Auf Wunsch übernehme ich Wartung und Optimierung, also Sicherung, Updates, ein Blick auf die Zahlen und Verbesserungen dort, wo Besucher abspringen, damit die Seite bei Google und in KI-Suchen auf dem aktuellen Stand bleibt. Das geht monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich, je nachdem, wie viel sich bei dir tut.

Woran du ein gutes Angebot erkennst

  • Festpreisund eine klare Liste, was dafür gemacht wird
  • Rechtstexte bedachtImpressum und Datenschutz gehören dazu, die verbindliche Prüfung macht ein Anwalt
  • Ein Ziel je Seitedie Seite führt zu Anfrage oder Kauf, nicht nur zum Anschauen
  • Prüfung vor dem Startjemand geht die Seite aus Sicht deiner Kunden durch, bevor sie live geht
  • Inhalte und Zugänge gehören dirDomain, Texte, Bilder und Zugangsdaten laufen auf deinen Namen
  • Vorschau vor dem Livegangdu siehst die Seite, bevor sie öffentlich ist
  • Klarheit nach dem Startwas Hosting und Pflege kosten und wer sich kümmert
  • Echte ReferenzenSeiten, die du dir ansehen kannst, nicht nur Bilder
Aus der Praxis

MK Marketing & Consulting im Saarland: vom Foto der Visitenkarte zur fertigen Website mit sieben Seiten in 44 Tagen, mit Brand Kit, Texten, Rechtstexten, Kontaktformular und Eintrag bei Google. Alle Referenzen ansehen

Quellen
  1. Michael Dobler: Was kostet Webdesign wirklich? Dr. Web, veröffentlicht 3. Februar 2026, aktualisiert 27. Oktober 2026. Die Zahlen beruhen laut Artikel auf Marktdaten deutscher Webdesign-Agenturen 2025/2026. drweb.de
  2. Homepage erstellen: Kosten. EXPERTE.de, abgerufen am 28. Oktober 2026. experte.de
  3. Richtwert, Hostingpreis und Leistungsumfang bei MEYNEXA: eigene Angabe, Stand Oktober 2026. Der verbindliche Preis steht im Angebot nach dem Erstgespräch.
Fragen

Häufige Fragen.

Deine Frage ist nicht dabei? Schreib mir kurz. Die Antwort kommt von mir, nicht von einem Vertrieb.
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Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?

Mit einem Baukasten rund 10 bis 30 Euro im Monat plus deine eigene Zeit. Vom Profi liegt eine Website mit fünf bis zehn Seiten laut Marktübersicht meist bei 3.000 bis 8.000 Euro. Bei mir liegt eine typische Website mit fünf bis sieben Seiten als Richtwert bei rund 4.000 Euro, der genaue Festpreis ergibt sich aus dem Aufwand und steht nach dem Erstgespräch im Angebot. Enthalten sind Personas, ein Aufbau nach Verkaufspsychologie, Texte, SEO und Lesbarkeit für KI-Suchen, Mailvorlagen und eine Prüfung vor dem Start.

Sind die Rechtstexte damit rechtssicher?

Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis erstelle ich nach bestem Wissen und auf dem aktuellen Stand. Das ist aber keine Rechtsberatung. Verbindlich prüfen kann sie nur ein Rechtsanwalt, und diese Prüfung liegt bei dir.

Warum ist eine Website vom Profi so viel teurer als ein Baukasten?

Beim Baukasten bezahlst du nur das Werkzeug, die Arbeit machst du selbst: Texte, Bilder, Aufbau, Rechtstexte und Einrichtung bei Google. Beim Profi bezahlst du genau diese Arbeit, dazu Erfahrung damit, was Besucher zu Anfragen macht.

Was kostet eine Website im Monat?

Nach dem Start fallen Domain (meist 10 bis 20 Euro im Jahr) und Hosting an, entweder bei deinem bisherigen Anbieter oder bei mir für 180 Euro im Jahr, also 15 Euro im Monat. Eine Betreuung ist keine Pflicht, auf Wunsch monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich. Wartungsverträge liegen laut Marktübersicht meist bei 30 bis 150 Euro im Monat.

Wem gehört die Website danach?

Dir. Domain, Texte, Bilder und Zugangsdaten laufen auf deinen Namen, und du kannst die Seite jederzeit zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

Baust du auch Onlineshops mit vielen Produkten?

Ja. Ein Shop ist aber mehr Aufwand als eine Website, weil Produkte, Varianten, Versand, Zahlung, Rechtstexte für den Verkauf und oft Anbindungen an Warenwirtschaft und Buchhaltung dazukommen. Den Festpreis nenne ich nach dem Erstgespräch, abhängig von der Zahl der Produkte und Funktionen.

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